Warum benötigen Radial- und Kolbenkompressoren jeweils spezielle Analysen für die Schwingungsüberwachung? Weil beide Maschinentypen sehr unterschiedliche Funktionsprinzipien haben.

Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Schwingungssignatur von Kolbenmaschinen durch regelmäßige Spitzen gekennzeichnet ist, die während jeder Umdrehung auftreten. Diese Spitzen entstehen durch mechanische Einflüsse wie das Öffnen und Schließen von Ventilen. Das heißt, bei Kolbenkompressoren sind wiederkehrende Schwingungsamplituden gut. Im Gegensatz zu rotierenden Maschinen, bei denen eine flache Schwingungsanzeige gut und Schwingungsamplituden schlecht sind. Mit diesem grundlegenden Verständnis des Schwingungsursprungs und der Schwingungssignaturen ist es offensichtlich, dass beide Maschinentypen spezielle Überwachungsstrategien erfordern. Bei Kolbenkompressoren erwies sich die einzigartige Segmentierung der Schwingungsüberwachung als zuverlässiger Weg, drohende Ausfälle zu erkennen und gleichzeitig Fehlalarme zu vermeiden.

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