Vom 08.01 bis zum 16.03 hatten wir ein Techniker Projektteam zu Gast. Das Team bestehend aus Daniel, Maik, Marius und Rene musste im Rahmen der Ausbildung zum Techniker eine Projektarbeit durchführen, für die Sie PROGNOST als Partner gewinnen konnten.

Die Aufgabenstellung für das Team

Das Aufgabe besteht darin einen Testarbeitsplatz für das Maschinenschutzsystem PROGNOST®-SILver (SIL 3) zu erstellen. Mit diesem Testarbeitsplatz soll es ermöglicht werden, vier verschiedene Eingangssignale mit variablen Amplituden und Frequenzen zu simulieren, um die flexible Konfiguration des PROGNOST®-SILver zu überprüfen.

Rückblick des Teams

Im Rückblick auf das Gesamtprojekt können wir sagen, dass es viel Spaß gemacht hat, im Team zu arbeiten und komplexe Probleme zu lösen. Viele Lösungen haben wir uns mit der Kreativtechnik des Brainstormings erarbeitet. Auch die Aufteilung der Arbeit auf die einzelnen Teammitglieder hat meistens gut funktioniert, wobei es auch zu Kommunikationsproblemen untereinander kam und beispielsweise Übergabewerte in der Programmierung nicht passten, was sich allerdings auch immer schnell beheben ließ. Die Unterstützung durch die Ansprechpartner bei PROGNOST war ebenfalls sehr gut, wie zum Beispiel das Bereitstellen von Unterlagen oder das Beantworten von Fragen. Der Projektleiter (Daniel Koopmann) beantwortete uns jede Frage mit Fachwissen und Kompetenz, zum Beispiel die Bedienung firmeneigener Software. Am Anfang des Projektes fühlten wir uns so, als ob wir sprichwörtlich „in kaltes Wasser geworfen“ wurden. Wir verbrachten viel zu viel Zeit mit der Einarbeitung in die Grundlagen der Programmiersprache „C++“, weil laut Pflichtenheft noch der digitale Signalprozessor neu programmiert werden musste. Dieser große Teil fiel allerdings weg, da das vorhandene Programm übernommen werden konnte. Unsere anfänglichen Probleme und Unsicherheiten haben sich letzten Endes gelegt, als wir eine firmeninterne Einweisung bekamen. Danach wussten wir über die Funktion der einzelnen Sensoren und das eigentliche SILver-System viel besser Bescheid. Mit diesem Wissen konnten wir schlussendlich anfangen, den Testarbeitsplatz nach den Vorgaben aufzubauen.

Als Schlussfazit wären zwei Aussagen von Marius zu nennen:

„Wir werden in den zehn Wochen sicher fertig“

oder

„Wir brauchen mindestens ein halbes Jahr um das Projekt fertigzustellen“.

Diese Aussagen bestimmten jeden unserer Projekttage aufs Neue. Doch die Projektleiter der Firma PROGNOST meinten, dass dieses Gefühl am Ende eines jeden Projektes völlig normal wäre. „Jedes Problem kann irgendwann gelöst werden.“ Was für unser Projektteam letztendlich aber überwiegte, war das neu angeeignete Wissen und für das Unternehmen einen lauffähigen Testarbeitsplatz entwickelt zu haben, welcher die Arbeit deutlich erleichtern kann.

Link zum Bericht in der Münsterländischen Volkszeitung