PROGNOST®-NT Schmierstellen-Überwachung für Kolbenverdichter

Bisher wurde versucht die Schmierstoffmenge auf Basis des „Leitungsdrucks“ abzuschätzen oder durch Tropfenzählung festzustellen. Die Nachteile liegen auf der Hand: Verstopfte Leitungen und Leckagen kurz vor den Schmierstellen werden durch diese Methoden nicht erkannt.

Eine bekannte Situation: Eine Ölleitung oder ein Injektor sind verstopft; der Rückstau verteilt sich gleichmäßig auf die restlichen Ölkanäle. Der Druck im Gesamt-Ölkreislauf steigt nur unwesentlich; folglich wird kein Alarm ausgelöst und Bauteile laufen lange Zeit mit zuwenig oder ohne Schmierung. Das Modul Schmierstellen-Überwachung bietet dafür eine verlässliche Lösung.

Schmierstellen-Überwachung für Kolbenverdichter

6-Wochen-Trend von zwei Zylindern einer Maschine. Während Zylinder 1 (grün) optimale Schmiermittel-Mengen erhält, wird bei Zylinder 2 (blau) zuviel Schmierung zugeführt.

An beliebig vielen Meßpunkten werden Durchflußmengen-Sensoren installiert die bei Über- oder Unterschmierung rechtzeitig einen Alarm auslösen. Diese Sensoren können je nach Kundenwunsch plaziert werden, idealerweise möglichst nahe am Injektor. Eine Trendanalyse ermöglicht die Verfolgung von Änderungen der Durchflußmengen an den einzelnen Schmierstellen. Aufkommende Verschlüsse, Leckagen aber auch Überschmierungen sind somit schon identifizierbar, bevor ein Schaden auftritt.

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